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Gaby Pöpleu, FISCHBEK
Als Käthe und Martin Walter sich kennenlernten, war noch Krieg: Jetzt sind sie 65 Jahre verheiratet, erlebten zusammen wechselvolle Jahre von der schwierigen Nachkriegszeit bis zur heutigen, digitalisierten Welt. Was für die beiden jedoch blieb: die gegenseitige Zuneigung, die sie schon bald nach dem ersten Kennenlernen füreinander empfanden.Das hatte unter den denkbar schwierigsten Bedingungen stattgefunden: Auf seiner Flucht aus Schlesien war Martin Walter Weihnachten 1948 in Kraak in Mecklenburg gestrandet. Dort wollte sich seine Familie wiedertreffen, die durch die Kriegswirren versprengt war. Zufällig machte gerade Käthe Rusch – sie stammt aus Sachsen – dort einen Besuch bei ihrer Cousine. Da war es um Käthe und Martin geschehen: Sie blieben in ständigem Briefkontakt, besuchten sich gegenseitig. Im April 1951 gelangte Martin Walter dann in den Westen, ließ sich im Oktober 1951 in Hamburg nieder. Auf seine Käthe musste er noch ein halbes Jahr warten: Sie kam im April 1952 nach. Ein Jahr später, am 7. März 1953, wurde dann geheiratet.
Das nächste Ziel war schon im Dezember 1955 erreicht: Dann zog das Paar ins Eigenheim nach Neugraben, wo sie ihre neue Heimat fanden. Das Geheimnis ihrer langen Ehe? Vielleicht die gemeinsamen Interessen, die Martin und Käthe Walter entwickelten: Sie lieben beide Oper und Literatur, haben immer gern große Reisen zusammen unternommen und gemeinsam Berge bestiegen „Das schmiedet zusammen“, bestätigen sie.
Ihren 65. Hochzeitstag feierten Käthe und Martin Walter in der Seniorenresidenz Fischbek, An de Geest, nahmen gern die Glückwünsche der Leitung und der Mitarbeiter entgegen. Denn eine Eiserne Hochzeit ist auch dort ein ganz besonderes Ereignis.
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